


"Bimbo zum lesen"
Im Grunde kann man sich keinen besseren Start in die Custom Szene vorstellen. Von 1985 bis 1988 lernte Ralf Schweiger alias Bimbo das Zweirad Schrauberhandwerk bei Honda, Vespa, und Aprilia. Danach arbeite er zwei Jahre bei Suzuki und sechs weitere bei Kawasaki. Dazu kamen einige Lehrgänge für Elektronik und WIC Schweißen – was will man mehr?
Vier Jahre war er bereits als Bimbo's Streetfighters selbstständig, da brannte ihm im Jahre 2000 die Werkstatt mit 20 Motorrädern aus.
Zu diesem Zeitpunkt war Bimbo auf einer Messe in der Schweiz als er einen Anruf bekam:
Aus der Werkstatt steigt Rauch auf – vielleicht burnt jemand gerade einen Kreis in den Asphalt, so was kam ja schon öfter mal vor.
Dann der zweite Anruf... die Werkstatt brennt. Fast zeitgleich haben Freunde aus Lübeck, Bremen und anderen Orten Deutschlands von der Katastrophe erfahren, sind nach Bayern gekommen um beim Aufräumen zu helfen.
Die auf der Messe zurückgelassene Copkiller gewann in der Zwischenzeit den 1. Preis und damit die Reise zur Daytona Bike Week in Florida.
Seit 2000 ist auch Tanja Gesellschafterin, Bürokraft, moralische und seelische Unterstützung.
2001 wurde ein Ort weiter in Karlskron die neue Werkstatt mit Ausstellungsraum eröffnet.
Bimbo's Fighters hat von Anfang an auf den wichtigsten nationalen und internationalen Messen der Custom Szene ausgestellt:
1997 bei der ersten Custom & Trade Show, sämtlichen FighterRamas, am Faaker See und der Custom Bike in Bad Salzuflen.
außerdem beim Bomber Weekend in Helsinki / Finnland, Baduar Venedig / Italien und der Daytona Bike Week in Florida.
Sowohl auf den Messen als auch auf den verschiedensten Treffen hat Bimbo mit seinen Maschinen jede Menge Preise und Auszeichnungen gewonnen.
Dazu unzählige Presseberichte in verschiedenen Medien.
Und wo wir gerade bei den Treffen sind...
Vier mal in Folge Ilse of Man mit der Pitbull und der Copkiller (komplett mit Maschine gefahren)
Seit '91 jedes Elefantentreffen mitgemacht, noch Fragen?
Und etliche andere Treffen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien, die hier echt nicht alle aufgezählt werden wollen.
Als besonderes High Light kann noch das Bimbo's Real Hardcore Treffen 2004 erwähnt werden.
Dazu die alljährliche Nikolausparty in Bimbos Werkstatt.
Beim Weltrekord Burn Out mit über Hundert Motorrädern auf dem Werner Rennen am Lausitzring hat übrigens einer den Reifen platzen lassen … wer nur?
"Bimbos eigene Bikes"
Ein waschechter Customizer baut nicht einfach aus kommerziellen Gründen Motorräder auf.Da muss schon eigenes Herzblut mit Liebe zum Detail vorhanden sein.
So baute sich der Afrolockige Bayer seine Maschinen nach eigenem Geschmack zusammen, auch wenn die meisten dann doch später weiterverkauft wurden.
1985 als erstes Maschinchen eine Herkules Prima 5s.
1986 wie es sich als Teenie gehört eine Honda MBX 80er.
1987 eine Honda 500 CR Vollcross mit Straßenzulassung.
1988 eine Yamaha 600er TT.
1991 das zeitgemäße Brülleisen Susuki 1100 GSXR
1993 kam eine Susuki GSXR 1100W als erster Streetfighter mit Fischer-Felgen, Gimpel Scheinwerfer und Heck aus Bimbos Werkstatt.
1996 endlich die „Pit Bull“ als zweiter Extremumbau mit "RagingBull Airbrush“ auf Basis einer Honda CBR 900 RR Fireblade SC33 (viele Fireblades sollten folgen...)
1999 wurde die Pit Bull hergegeben und 2004 doch zurückgekauft.
1998 hat Bimbo die „Zombie“ für die Freundin gebaut
1998 schlug die „Copkiller“ wie eine Bombe ein. Diese Maschine war die erste Zusammenarbeit mit dem Airbrusher Andy Kose (Moon Airbrush)
1999 wurde ein GSXR 1000 Motor in einen Starrrahmen gepresst: die „Skeleton“ entstand.
2000 wurde die „Hölle“ als Ratte regelrecht zusammengeschustert. Im Läufe der Jahre wurde sie immer weiter veredelt und ist bis heute Bimbos Hauptmotorrad.Erst 2010 holte sie den Best of Show Pokal in Finnland.
2006 wurde der „Comet“ als Burnhure für Partys wild zusammengesteckt. Mit den dicken Stollenreifen hauptsächlich für das Elefantentreffen.
2007 kam das Chromstück „Eidolon“ mit Airbrush von Pfeil Design.
2009 wurde erst an der „Hölle“ und danach am „Cometen“ ein brutaler Beiwagen geschraubt. Bis dahin ein unvorstellbarer Gedanke.
2010 wurde die voll verchromte „Mephisto“ vorgestellt, mit Federzeichnungen, Airbrush und Echtrost von Möestyle Matthias Scheidig.
Aber nicht nur Motorräder machen Spass.
Bierkisten mit Rasenmähermotor auf 80 km/h zu treiben oder einen Mini Hot Rod mit 110ccm Honda Monkey Motor sind ebenso lustig wie ein Beachcruiser mit Benziner.
Zwölf Jahre lang fuhr Bimbo eine 76er Corvette. Außerdem gehörten ein 76er Camaro und ein deutlich verlängerter 87er Caprice zu den durchlaufenden Posten.
Seit 1998 ist ein komplett umgebauter 76er Chevy C10 Pick Up Truck das V8 Schlachtschiff Nummer Eins bei Bimbo's Fighters.Um nicht den Eindruck zu erwecken, man baue nur für sich selbst.
Auch wenn der bayrische Dialekt für so einige Verwirrungen sorgt, das Hauptgeschäft bleiben exklusive Kundenaufträge.
In zahllosen Presseartikeln wurden in den letzten zwölf Jahren etliche solcher Bestellungen beschrieben und bewundert.
Entgegen der allgemeinen Erwartung gestaltet Bimbo's Fighters bei weiten nicht nur Streetfighter.
Von einem bis acht Zylindern wird alles verbaut was bestellt wird.
Bisher haben sich alle aufwendigen Umbauten aus der Karlskroner Werkstatt durch besonderes Design, hohem Qualitätsstandart und Kreativität bis ins Detail ausgezeichnet.
Also erwarten wir was in naher Zukunft noch alles kommen soll...